<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lingner Consulting New Media</title>
	<atom:link href="http://blog.lingner.com/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.lingner.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 21 Feb 2010 19:12:36 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>de-de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Die Corporate Website ist tot,es lebe&#8230;</title>
		<link>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/die-corporate-website-ist-totes-lebe</link>
		<comments>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/die-corporate-website-ist-totes-lebe#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 00:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Hurrle</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlogCountdown]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite Top]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftskommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lingner.com/?p=835</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;die Corporate Website.
So oder so ähnlich lesen sich zahlreiche Quo Vadis Corporate Website Artikel.
Doch ist die Corporate Website wirklich tot?
Ich meine Jain!

//Dieser Artikel ist Teil unseres &#8220;BlogCountdown Experiments&#8221;: Kollege Christian Laurin und ich haben jeweils 60min Zeit einen Blogartikel zu verfassen. Die Uhr tickt.//
Es  gibt sie, die extremen Ansätze: Weg von der Webseite hin zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;die Corporate Website.<br />
So oder so ähnlich lesen sich zahlreiche Quo Vadis Corporate Website Artikel.</p>
<p>Doch ist die Corporate Website wirklich tot?</p>
<p>Ich meine Jain!</p>
<p><span id="more-835"></span></p>
<p>//Dieser Artikel ist Teil unseres <a href="http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/experiment-blogcountdown" target="_self">&#8220;BlogCountdown Experiments&#8221;</a>: Kollege Christian Laurin und ich haben jeweils 60min Zeit einen Blogartikel zu verfassen. Die Uhr tickt.//</p>
<p>Es  gibt sie, die extremen Ansätze: Weg von der Webseite hin zur bloßen Markenkoexistenz im Social Web.<br />
Sprich die Marke im Netz ist nur noch das, was der Nutzer sagt was die Marke ist. Warum dann dem Kunden nicht auch auf der Corporate Website das Feld überlassen?</p>
<p>Als Beispiel dafür z.B. muss oft die Seite von <a href=" http://www.youtube.com/watch?v=Elo7WeIydh8" target="_blank">BooneOakley</a> herhalten, deren Website sich komplett in einem Youtube Video abspielt.<br />
Oder der Süßwarenhersteller Skittles der seine Website nur noch als eine art &#8220;Social Media Hub&#8221; verstand. Verstand?<br />
Ja denn offensichtlich ist dieses Experiment <a href="http://www.pimpyourbrain.de/2010/02/08/ausgelutscht-skittles-verabschiedet-sich-vom-social-media-hub/" target="_blank">beendet</a>. Nur noch nutzergenerierte Inhalte auf den eigenen Seiten zu zeigen mag auf Dauer nicht der Weisheit letzter Schluss gewesen sein.<br />
Langweilig wird es bei <a href="http://skittles.com/" target="_blank">Skittles.com</a> dennoch nicht: Die Website ist nun eine &#8220;Endlosschleife&#8221; mit allerhand schrägem Content der die Nutzer zum Teilen der Inhalte in Social Networks einladen soll.</p>
<p>Ist die Corporate Website also doch nicht tot?<br />
Nein, aber die klassische Corporate Website ist auch alles andere als lebendig.<br />
Schon 2007 schreibt der Blog <a href="http://www.web-strategist.com/blog/2007/05/29/web-strategy-how-to-evolve-your-irrelevant-corporate-website/" target="_blank">Web-Strategy</a></p>
<blockquote><p>The corporate website is an unbelievable collection of hyperbole, artificial branding, and pro-corporate content. As a result, trusted decisions are being made on other locations on the internet</p></blockquote>
<p>Dieser kontroversen Ansicht will ich nicht folgen:<br />
Das obige mag vielleicht für die klassischen Corporate Websites gelten, deren Inhalt wenig mehr als die Firmenbrochure darstellt. Aber selbst das halte ich für legitim.<br />
Schließlich erwartet auch niemand das Visitenkarten aufzählen was man alles nicht ist und nicht kann.</p>
<p>Ich teile hier vielmehr die Meinung von <a href="http://silberlicht.blogspot.com/2010/02/online-muss-einen-zeitpfeil-bekommen.html">Stephan Eichenseher</a> der schreibt:</p>
<blockquote><p>Die Corporate Website ist lebendiger Ankerpunkt für die Interaktion mit den verschiedenen Nutzergruppen im Netz.</p></blockquote>
<p>Moderne Markenführung im Netz ist demnach weit mehr als das Gestalten einer schicken Corporate Website.<br />
Heute noch ist die Suche Ausgangspunkt annähernd 90% aller Webaktivitäten. Marketingabteilungen tun also Recht daran ein Auge auf die Suchmaschinen Platzierung zu haben.<br />
Aber was, wenn die Suchmaschinen an Bedeutung verlieren, so wie einst die Portale der Telkos ihre Relevanz als Einstieg ins Netz verloren?</p>
<p>Aber genau hier könnte meines Erachtens auch der Paradigmenwechsel stattfinden:</p>
<p>In manchen Bereichen beginnt Facebook Google als Top Referrer den Rang abzulaufen. Schon jetzt ist Facebook unter<a href="http://digital.venturebeat.com/2010/02/03/is-facebook-becoming-a-portal/" target="_blank"> den Top5 der meistbesuchten Webseiten der Welt.</a><br />
Nach Inhalten im Web wird in Zukunft vielleicht weniger gesucht werden, sondern wir lassen uns von Empfehlungen durchs Netz treiben.</p>
<p>Aus dem Englischen taucht in diesem Kontext häufig der Begriff &#8220;Serendipity&#8221; zu dt. Serendipität auf. Also frei übersetzt das eher beiläufige, zufälligen aufstöbern relevanter Information ohne das aktiv danach gesucht wird.<br />
(Der Begriff &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Serendipity" target="_blank">Serendipity</a>&#8221; wurde 2004 zu einem der Top10 am schwierigsten zu übersetzenden Begriffe gewählt. Auch ich mache hier eine unglückliche Figur)</p>
<p>Abstrakt? Ein Beispiel.</p>
<p>Früher:</p>
<p>Vor ein paar Jahren hatte ich mir eine umfangreiche Sammlung von RSS-Feeds abonniert. Diese informierten mich über das neueste aus ca. 200 unterschiedlichen Quellen im Netz.<br />
Ich verbrachte viel Zeit damit, mir aus dem Strom der eingehenden Headlines das interessanteste herauszupicken.  Fand ich etwas interessantes informierte ich Freunde und Kollegen per Email.</p>
<p>Heute?</p>
<p>Heute weist dieser Reader tausende ungelesener Einträge auf. Seit ich Twitter nutze ist der Reader auf dem Abstellgleis.<br />
Auch über Twitter bekomme ich jeden Tag hunderte Nachrichten zugespielt. Nur wenn ein Tweet mein Interesse weckt lese ich den verlinkten Artikel.<br />
Wo ist der Unterschied?<br />
Der Mensch hinter dem Tweet macht den Unterschied. Im Laufe der Zeit lernt man die Absender einer Nachricht immer besser kennen. Wenn  @twilfgang etwas zum Thema Innovation schreibt finde ich das in 9/10 Fällen hilfreich.<br />
Je intensiver man einen Twitterati kennenlernt, desto eher kann man einschätzen ob die Informationen die er für einen bereithält nützlich sein könnten. Gerade deswegen ist der so oft als &#8220;Noise&#8221; titulierter private Anteil von Tweets nicht einfach Müll.<br />
Es hilft die Person hinter dem Account kennen zulernen und einzuschätzen.<br />
Technokratisch ausgedrückt nutze ich auf Twitter also Menschen als Filter. Habe ich diese Filter richtig gesetzt, werde ich schon alles was für mich relevant ist mitbekommen.  Etwas paradox aber es ist für mich &#8220;geplante Serependipität&#8221;</p>
<p>Der geneigte Leser merkt. Ich bin etwas vom Thema abgekommen, und die Stunde die ich mir für diesen Blogartikel reserviert habe ist längst ins Land gegangen.<br />
In aller Kürze 5 Thesen:</p>
<p>1. Die Corporate Website ist nicht tot.</p>
<p>2. Die Corporate Website ist zentraler Ankerpunkt für alle Webaktivitäten eines Unternehmens</p>
<p>3. Auch die hochglanz Visitenkarte im Netz hat (noch) ihre Berechtigung.</p>
<p>4.Wer wirklich im Gespräch sein will, muss die Nähe zu den Nutzern suchen. Die sind auf Facebook und Co.</p>
<p>5. Zukünftige Besucherströme werden durch Gespräche und auf Empfehlung von Menschen auf Ihre Seite gelangen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/die-corporate-website-ist-totes-lebe/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Experiment BlogCountdown</title>
		<link>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/experiment-blogcountdown</link>
		<comments>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/experiment-blogcountdown#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 23:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Hurrle</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlogCountdown]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftskommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lingner.com/?p=850</guid>
		<description><![CDATA[Christian Laurin &#38; Tobias Hurrle &#124; 60 min Zeit &#124; Ein Blogartikel
Als Digital Natives erleben wir die Ablenkung durch Facebook, Twitter und Co.
Irgendwo lauert immer etwas, dass es zu entdecken gilt.
Diese eine Stunde Konzentration ist für uns eine echte Herausforderung.
Die Jury sind Sie. Aber Bitte. Es sind nur 60 Minuten.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christian Laurin &amp; Tobias Hurrle | 60 min Zeit | Ein Blogartikel<br />
Als Digital Natives erleben wir die Ablenkung durch Facebook, Twitter und Co.<br />
Irgendwo lauert immer etwas, dass es zu entdecken gilt.<br />
Diese eine Stunde Konzentration ist für uns eine echte Herausforderung.<br />
Die Jury sind Sie. Aber Bitte. Es sind nur 60 Minuten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/experiment-blogcountdown/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der perfekte Blogartikel &#8211; 6 goldene Regeln</title>
		<link>http://blog.lingner.com/startseite-top/der-perfekte-blogartikel-6-goldene-regeln</link>
		<comments>http://blog.lingner.com/startseite-top/der-perfekte-blogartikel-6-goldene-regeln#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 22:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Laurin</dc:creator>
				<category><![CDATA[BlogCountdown]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite Top]]></category>
		<category><![CDATA[Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lingner.com/?p=836</guid>
		<description><![CDATA[Was schreibe ich bloß in meinen Blogartikel? Welches Thema interessiert die Leser? Diese Fragen stellen sich mir jedes Mal aufs Neue. Ich sitze nun am Schreibtisch in meinem heimischen Büro, ein Glas des besten Weines steht neben mir, und jetzt muss ich IHN schreiben. DEN Blogartikel meines Lebens. DEN Blogartikel, der für mehr Traffic sorgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was schreibe ich bloß in meinen Blogartikel? Welches Thema interessiert die Leser? Diese Fragen stellen sich mir jedes Mal aufs Neue. Ich sitze nun am Schreibtisch in meinem heimischen Büro, ein Glas des besten Weines steht neben mir, und jetzt muss ich IHN schreiben. DEN Blogartikel meines Lebens.<span id="more-836"></span> DEN Blogartikel, der für mehr Traffic sorgen soll, als alle anderen jemals zuvor. Dafür nehme ich mir genau 3600 Sekunden Zeit. Mehr wird mir nicht gewährt. Hört sich so gar nicht mehr viel an. Und nun? Mir fällt nichts ein. Partout! Nichts. Nada. Warum jetzt? Ich habe Zeit, ich habe Lust. Aber es passiert nichts. Mein Kopf ist plötzlich leer und die Kreativität hängt irgendwo über mir in einem Luftschloss. Geht es euch auch manchmal so? Nicht nur speziell beim Bloggen, sondern bei jeglicher Arbeit, die ihr in genau einer Stunde abzugeben habt?</p>
<p>Sollte ich mich bislang nicht eindeutig ausgedrückt haben, mir geht es augenblicklich genau so. Aber nichtsdestotrotz muss ich etwas abliefern, etwas Gehaltvolles. Das bin ich meinen Kollegen, meinem Chef und am aller wichtigsten, mir selbst schuldig. Auch ich habe einen Anspruch. Und wenn ihr wie ich oft in dieser Situation steckt, nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern die „6 goldenen Regeln“ befolgen. Ihr werdet über euer Ergebnis erstaunt sein:</p>
<p><strong>1. </strong><strong>Content is King</strong><br />
Ein zeitloser Spruch, der nie an Gültigkeit verlieren wird. Arbeitet das aus, was ihr selbst, aber auch der Gegenüber unbedingt hören will. Eure Idee muss in die Story.</p>
<p><strong>2. </strong><strong>Einfach und kurz</strong><br />
Philosophen, Journalisten, Politiker, sie dürfen lange Texte schreiben, sich unverständlich ausdrücken und erzählen was sie wollen (ich möchten niemandem zu nahe treten, ich übertreibe der Geschichte halber). Aber wenn ihr keiner dieser Berufsgruppen zugehört, haltet euch kurz und bringt das Thema auf den Punkt. Der Gegenüber wird es euch danken.</p>
<p><strong>3. </strong><strong>Nicht überlegen, schreiben</strong><br />
Diese Regel klingt zwar unpassend, ist sie aber gar nicht. Wenn ihr Regel 1 und 2 befolgt, müsst ihr gar nicht mehr überlegen, denn ihr wisst was ihr vermitteln wollt. So tue ich es gerade. Einfach Tinte auf Papier (Habe ich von Doris Dörrie gelernt)</p>
<p><strong>4. </strong><strong>Zeitlimit<br />
</strong>Setzt euch ein Limit, so habt ihr ein Ziel. Ich habe bekanntlich eine Stunde für diesen Artikel Zeit. Mehr nicht. Und ihr werdet sehen, in Verbindung mit Regel 5 geht es wie von selbst.</p>
<p><strong>5. </strong><strong>Ablenkung</strong><br />
Einfach alle störenden Einflüsse ausblenden. Facebook, Twitter, Telefon, TV &#8211; weg damit. Nur das nutzen, was euch wirklich bei der Arbeit hilft. Manchmal geht es mit Musik. Bei mir ist es aber gerade still.</p>
<p><strong>6. </strong><strong>Tue das, was du kannst</strong><br />
Etwas kannst du ganz besonders gut, und NUR du. Erkenne es und nutze deine Stärke. Die anderen machen eben das, was sie am besten können. Gut so.</p>
<p>Ihr seht, wir sind zwar etwas vom Titelthema abgekommen, aber das macht nichts, denn die Regeln sind auf alles anwendbar. Auch auf das Schreiben des perfekten Blogartikels. Ob es dieser wird? Es liegt in euren Händen. Nehmt ihn euch zu Herzen und versucht die Regeln beim nächstem Mal zu befolgen. Übrigens, jetzt sind 58 Minuten verstrichen&#8230;</p>
<p>//Dieser Artikel ist Teil unseres<a href="http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/experiment-blogcountdown"> “BlogCountdown Experiments”</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lingner.com/startseite-top/der-perfekte-blogartikel-6-goldene-regeln/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fachartikel im neuen prokomREPORT</title>
		<link>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/fachartikel-im-neuen-prokomreport</link>
		<comments>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/fachartikel-im-neuen-prokomreport#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeannine Urban</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftskommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lingner.com/?p=832</guid>
		<description><![CDATA[Im Magazin für Produkt- und Unternehmenskommunikation – prokomREPORT – konnten wir erfolgreich einen Fachartikel zum Thema &#8220;Zukunftskommunikation&#8221; und Social Web platzieren.
Der Artikel befasst sich mit den kommunikativen Revolutionen, die der Hype um Social Media seit einiger Zeit verursacht. Immer mehr Unternehmen verstehen die Notwendigkeit von Facebook, Twitter und Blogs und nutzen die Chance, ihre Firmenkommunikation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Magazin für Produkt- und Unternehmenskommunikation –<a title="Website prokom" href="http://www.prokom-report.de" target="_blank"> prokomREPORT</a> – konnten wir erfolgreich einen Fachartikel zum Thema &#8220;<a title="Beratungsmodell" href="http://www.lingner.com/C12570D9004ABB14/vwContentByKey/W27E6AT6454VENSDE" target="_blank">Zukunftskommunikation</a>&#8221; und Social Web platzieren.</p>
<p>Der Artikel befasst sich mit den kommunikativen Revolutionen, die der Hype um Social Media seit einiger Zeit verursacht. <span id="more-832"></span>Immer mehr Unternehmen verstehen die Notwendigkeit von Facebook, Twitter und Blogs und nutzen die Chance, ihre Firmenkommunikation neu auszurichten. Dass der Umgang mit Social Media nicht immer so einfach ist, bewiesen allerdings die Kommunikations-Desaster vom<a title="Handelsblatt über JAKO" href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/und-jako-schweigt;2452210" target="_blank"> Sportartikelhersteller JAKO </a>und von <a title="Spon über Jack Wolfskin" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,655890,00.html" target="_blank">Jack Wolfskin</a> im vergangenen Jahr. Die Fälle zeigen, wie wichtig eine lebendige Präsenz im Social Web ist. Nur Unternehmen, die sich für diese lebendige Präsenz im Social Web entscheiden, werden in Zukunft Wettbewerbsvorteile haben.</p>
<p>Auch geht der Artikel auf den Lingner Social Media Quick Check ein. <a title="Social Media Monitoring" href="http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/do-it-yourself-monitoring-social-media-quickcheck" target="_blank">Hier finden Sie die gängisten &#8220;do it yourself&#8221;-Monitoring-Tools und Links zusammengestellt</a>, mit Hilfe derer Sie das Social Web kostenlos durchsuchen können.</p>
<p>Sind Sie neugierig auf den Artikel geworden? Lassen Sie einfach einen Kommentar fallen, ein paar Belegexemplare hätte wir noch vorrätig.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/fachartikel-im-neuen-prokomreport/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Am Anfang war das Wort</title>
		<link>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/am-anfang-war-das-wort</link>
		<comments>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/am-anfang-war-das-wort#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 17:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Schnepf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[account]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lingner.com/?p=794</guid>
		<description><![CDATA[Pfingstwunder mitten im Winter
Das iPad, Apple&#8217;s jüngster Geniestreich, hat in diesen Tagen die Feuilletons  selbst so alt-ehrwürdiger Zeitungen und Zeitschriften wie FAZ und DIE ZEIT quasi im Sturm erobert. Zu Recht, markiert die Markteinführung doch, wie Silicon-Valley-Intimus und Redakteur der New York Times, John Markoff, meint, den Beginn einer neuen, virtuellen Zeitrechnung.
iPad-Devotionalie  ⓒ @zazzle.co.uk
Immerhin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pfingstwunder mitten im Winter</strong><br />
Das iPad, Apple&#8217;s jüngster Geniestreich, hat in diesen Tagen die Feuilletons  selbst so alt-ehrwürdiger Zeitungen und Zeitschriften wie FAZ und DIE ZEIT quasi im Sturm erobert. <span id="more-794"></span>Zu Recht, markiert die Markteinführung doch, wie Silicon-Valley-Intimus und Redakteur der New York Times, John Markoff, meint, den Beginn einer neuen, virtuellen Zeitrechnung.</p>
<div class="alignleft" style="width: 310px;"><img title="Quelle:@zazzle.co.uk" src="http://blog.lingner.com/wp-content/uploads/appledevo-300x290.jpg" alt="" width="300" height="290" /><small>iPad-Devotionalie  ⓒ @zazzle.co.uk</small></div>
<p>Immerhin habe der fast schon eucharistisch anmutende Initialisierungsritus für das neueste Palo-Alto-Pfingstwunder geradezu epische Dimensionen angenommen. Und die NYT orakelte gar, Amerika habe Steve Job‘s Auftritt möglicherweise gespannter erwartet als Obamas jüngste Rede zur Lage der (Not leidenden) Nation.</p>
<p><strong>Mehr als nur Kult</strong><br />
Heißt das etwa schon wieder medienkritisch moralin-sauer: „The Media is the Message“? Ist das die Neuauflage der alten kulturpessimistisch-zynischen Leier zur Geburtsstunde der elektronischen Massengesellschaft? Ja und nein! Tatsache ist jedenfalls: Apple ist Kult. Und Apple ist mehr. Apple ist der lebendige, weil marketing-mystisch höchst erfolgreiche Beweis für die Macht der Zeichen, der Worte und der niedergeschriebenen Bedeutung. Kurz: für die Allmacht der sozialen Kommunikation.</p>
<p>„Did Video Really Kill the Radio Star“? Wohl ebenso wenig, wie  Buntfernsehen und Videokassette die Totengräber waren des Kinos. Ganz im Gegenteil.</p>
<p><strong>„Wissen ist Macht“</strong><br />
Die Problematik ist eine andere: Gutenbergs erste Druckbibel war, nolens-volens, eine Frontalattacke gegen das Sinn- und Wissensmonopol von Adel und Klerus. Rowohlts Rotationsromane (ebenso wie das Perry-Rhodan-Genre und dessen Epigonen) Nadelstiche ins literarische Ruhekissen eines sich selbst überlebten Bildungsbürgertums. Alle zielten sie darauf ab, den Brotkorb einer (wie auch immer gearteten) literarisch vermittelten Bildung tiefer zu hängen und machtmotivierte Zugangsbarrieren zu Information, Wissen und Unterhaltung (zumindest tendenziell) zu egalisieren. Wenngleich auch nicht ohne neue materielle, sprich:  machtgetriebene Eigeninteressen.</p>
<p>Und schon flackert ein weiteres Postulat aus dem Fundus prä-postmoderner Wirkungsgeschichte zu alter Leuchtkraft auf: „Form follows Function“. Tatsächlich treibt dieses puristische Credo aus der Asservatenkammer des modernen Produkt- und Kommunikationsdesigns in Form des iPad&#8217;s  sogleich auch die wunderschönste Blüte. Das Tablet, virtuelle Wolken, Glasfaserkanäle und hochfrequente Luftschwingungen sind Form und Gefäß; sie sind die adäquaten, oszillierenden und im Äther sirrenden Medien mit fundamental-emanzipatorischer Funktion, die da heißt: Demokratiesierung. Gleicher Zugang zum Machtmittel „Content“ für (fast) alle! Von je mehr Usern Tag für Tag beschritten, desto besser. Hinweise auf den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf von 2008 oder die Oppositionsbewegung im Iran erübrigen sich fast schon.</p>
<p><strong>Brücken zur Welt</strong><br />
Das Herz kann einem aufgehen, wenn man nachverfolgt, welch‘ ungeheure, oft nonkonformistische Kreativität sich auszutoben versteht auf den Seiten von Twitter und Facebook. In ungezählten Foren, Blogs und virtuellen Talentwelten! Darf es da nicht erlaubt sein, sollte es nicht geradezu angebracht sein, diese (sinnvolle) Beschäftigung mit Text, Bild und Ton menschlichem Maß entsprechend angenehm „schön und gut“ gestaltet auf den Markt zu werfen? Kluge Köpfe mit kreativen Fingern auf dem Touch-Screen eines wohlgeformten iPad&#8217;s &#8211; die weite Welt des Internets lässig auf den Knien &#8211; werden es ihrem Schöpfer danken und sich weiter auf den langen Marsch machen in eine neue literarische Öffentlichkeit.</p>
<p>Das Buch, die Zeitung, Theater und Kino, selbst noch Hörfunk und Fernsehen, sind genuin monodirektionale, empfängerorientierte Medien. Allenfalls Einbahnkanäle mit hoher Feedback-Schwelle. Social Media auf Notebook oder schickem Tablet dagegen sind per se den Gedanken- und Meinungsaustausch befördernde, einfach (und entsprechend gefahrenbehaftet), bidirektional handhabbare Instrumente wie das Lenkrad eines Autos. Brücken zur Welt. Oder in den Himmel. Je nach Gusto.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/am-anfang-war-das-wort/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Do it yourself: Markenbeobachtung im Social Web</title>
		<link>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/do-it-yourself-monitoring-social-media-quickcheck</link>
		<comments>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/do-it-yourself-monitoring-social-media-quickcheck#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 12:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Hurrle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Startseite Top]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftskommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lingner.com/?p=734</guid>
		<description><![CDATA[Die folgende Linksammlung richtet sich an Unternehmen und Leser unseres Prokoms Artikels, die sich einen ersten Überblick über die Gespräche im Social Web verschaffen möchten. Wir haben die gängigsten Tools für Sie zusammengestellt, mithilfe derer Sie das Social Web kostenlos und in Echtzeit durchsuchen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgende Linksammlung richtet sich an Unternehmen und Leser unseres Prokoms Artikels, die sich einen ersten Überblick über die Gespräche im Social Web verschaffen möchten. Wir haben die gängigsten Tools für Sie zusammengestellt, mithilfe derer Sie das Social Web kostenlos und in Echtzeit durchsuchen können.</p>
<p><strong>Nutzernamen</strong><br />
Suchen Sie bei Namecheck Ihr Unternehmen und Ihre Marke(n). Ziehen Sie in Erwägung ihren Namen bei den gängigen Social Media Diensten zu registrieren, um Ihre Identität im Internet zu wahren.</p>
<p>&gt;&gt;<a href="http://www.namechk.com" target="_blank"> namechk.com</a><strong> </strong></p>
<p><strong>Blogs</strong><br />
Blogsuchmaschinen finden heraus, was über Ihr Unternehmen in Blogs geschrieben wird. Per RSS Feed können Sie sich benachrichtigen lassen, wenn neue Artikel mit ihrem Suchbegriff gepostet werden.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.blogsearch.google.com" target="_blank">blogsearch.google.com</a></p>
<p>&gt;&gt; <a title="technorati" href="http://www.technorati.com" target="_blank">technorati.com</a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.icerocket.com" target="_blank">icerocket.com</a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://showcase.blogpulse.com/conversation" target="_blank">showcase.blogpulse.com/conversation</a> (Werkzeug zur Ermittlung von „Gesprächsverläufen“ eines Blogposts.)</p>
<p><strong>Twitter</strong><br />
Suchen Sie nach bestimmten Schlagwörtern und verfolgen Sie Tweets in Echtzeit mit:</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.search.twitter.com/">search.twitter.com</a></p>
<p><strong>Social Networks</strong><br />
Für einen detaillierten Einblick durchsuchen Sie Facebook, Xing, LinkedIn und Co. nach Schlagworten im jeweiligen Suchfenster oder für den schnellen Überblick bei</p>
<p>&gt;&gt;<a href="http://www.howsociable.com/" target="_blank">HowSociable.com</a> (s.u.)</p>
<p><strong>Forensuche</strong><br />
&gt;&gt; <a href="http://www.boardreader.com/">boardreader.com</a></p>
<p><strong>Social Bookmarking</strong><br />
Durchsuchen Sie diese Social Bookmarking-Dienste nach besonders relevanten Beiträgen zu Ihrer Marke.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.delicious.com/">delicious.com</a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.digg.com/">digg.com</a></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Buzztracking – Trends erkennen!</strong><br />
Spüren Sie die Themen und Trends auf, über die aktuell oder in Vergangenheit im Social Web gesprochen wird.</p>
<p><cite>&gt;&gt;<a href="http://www.google.de/trends "> google.de/trends </a></cite></p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.blogpulse.com/trend" target="_blank"><cite>blogpulse.com/trend</cite></a><cite></cite></p>
<p><strong>Meta Suchmaschine für das Social Web</strong><br />
Einfaches Tool, welches über verschiedene Metriken Ihre Marke im Social Web sichtbar macht. Stellt auf einer Plattform die relevantesten Social Media Dienste nebeneinander und vergleicht, wo in welchem Ausmaß über Sie gesprochen wird.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.howsociable.com/">howsociable.com</a></p>
<p><strong>Frühwarnsysteme</strong><br />
Geben sie bei folgenden Diensten Ihre Schlagwörter an und Sie erhalten per E-Mail eine Nachricht, wann ein Beitrag zu Ihrer Anfrage verfasst wird.</p>
<p><cite>&gt;&gt; <a href="http://www.google.de/alerts">www.google.de/alerts</a></cite></p>
<p><cite>&gt;&gt; <a href="http://www.socialmention.com/alerts/">www.socialmention.com/alerts/</a></cite></p>
<p><cite> &gt;&gt; <a href="http://www.tweetscan.com" target="_blank">tweetscan.com</a> (Twittersuche mit Alarmfunktion)</cite></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/do-it-yourself-monitoring-social-media-quickcheck/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Social Media Grenzgänger: Der Pizzabäcker Domino</title>
		<link>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/social-media-grenzganger-der-pizzabacker-domino</link>
		<comments>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/social-media-grenzganger-der-pizzabacker-domino#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 06:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Hurrle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftskommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lingner.com/?p=680</guid>
		<description><![CDATA[Unternehmen sollten die Gespräche und Meinungen Ihrer Kunden in Social Media Kanälen ernst nehmen und zuhören.
Soweit klar. Doch muss man negative Kommentare übers Produkt auch noch in eine Werbekampagne packen?
Domino ein Pizzalieferdienst aus den USA hat genau dies (und noch viel mehr) getan:

&#8220;Dominos schmeckt wie Pappe.Mikrowellenpizza ist bei weitem überlegen.&#8221;
Dominos alte Pizza ist Kummer gewohnt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen sollten die Gespräche und Meinungen Ihrer Kunden in Social Media Kanälen ernst nehmen und zuhören.<br />
Soweit klar. Doch muss man negative Kommentare übers Produkt auch noch in eine Werbekampagne packen?<span id="more-680"></span><br />
Domino ein Pizzalieferdienst aus den USA hat genau dies (und noch viel mehr) getan:</p>
<p><a href="http://blog.lingner.com/wp-content/uploads/Pappe_Dominos.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-681 size-thumbnail" title="Pappe_Dominos" src="http://blog.lingner.com/wp-content/uploads/Pappe_Dominos-300x138.jpg" alt="Domino Pizzaturnaround" width="349" height="160" /></a></p>
<p><strong>&#8220;Dominos schmeckt wie Pappe.Mikrowellenpizza ist bei weitem überlegen.&#8221;</strong></p>
<p>Dominos alte Pizza ist Kummer gewohnt. Im vergangenen Jahr spuckten Domino Mitarbeiter auf die Pizza und veröffentlichten dies umgehend <a href="http://www.methodshop.com/2009/04/disgusting-dominos.shtml" target="_blank">als Video.</a> Die Mitarbeiter wurden gefeuert, der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=dem6eA7-A2I" target="_blank">CEO </a>entschuldigte sich&#8230;doch die alte Domino Pizza kommt nicht zur Ruhe:</p>
<p>Pappenpizza, ohne Liebe gemacht, seelenloses Massenprodukt<br />
Das alles muss sich die alte Dominos Pizza im Social Web gefallen lassen. Und was machen die Leute von Dominos Pizza? Werfen sich vor ihr seit Jahrzehnten verkauftes Produkt? Verweisen auf all die glücklichen Kunden? Setzen endlich Anwälte in Marsch?</p>
<p>Falsch. Sie bieten Ihren Kritikern eine Bühne:</p>
<p>In ihrem <a href="http://www.pizzaturnaround.com/" target="_blank">&#8220;The Pizza Turnaround&#8221;</a> getauften Video lässt Domino seine schärfsten Kritiker zu Wort kommen.</p>
<p>Es kommt noch besser. Dominos Offizielle servieren die alte Pizza eiskalt ab. Natürlich hat Domino dann auch schnell eine Neue (Pizza!). Ganz nach den Wünschen der Konsumenten aus dem Social Web. Doch eh schon zu viel verraten!<br />
Vorhang auf:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AH5R56jILag&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/AH5R56jILag&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Mutig!</p>
<p>Bei mir wirft die Kampagne bei aller Freude über die &#8220;Offenheit, die &#8220;Transparenz&#8221; und die Authenzität&#8221; doch einige Fragen auf:</p>
<p>Hatten all die treuen Kunden von Dominos einen schlechten Geschmack?<br />
Hätte man nicht einfach sagen können: &#8220;Die gute alte Pizza hat uns xx Jahre gut gedient- es wird Zeit sie (noch) besser zu machen?&#8221;<br />
Hört die Marke wirklich auf Ihre Kunden, oder werden diese für einen Marketing Scoop instrumentalisiert?<br />
Kurz: Wird das Social Media Rezept der Pizzabäcker aufgehen?</p>
<p>Ich meine kurzfristig ja, denn:</p>
<p>Vielleicht ging es bei Domino nie wirklich um den Geschmack, sondern Kunden wollten einfach,unkompliziert und vor allem schnell Pizza ähnliche Mahlzeiten. Mit Glück wussten also alle Kunden schon immer, dass die Pizza kein Gaumenschmaus ist und das Management ist jetzt nach Millionen verkaufter Pizzen bereit sich dies einzugestehen<br />
Ab sofort bekommt der bequeme Kunde eben sogar noch eine gute Pizza.<br />
Neugier bei Neu- oder Ex Kunden erzeugt die Kampagne allemal, die tatsächlichen Qualitäten der &#8220;Neuen&#8221; wird über den langfristigen Erfolg entscheiden.</p>
<p>Ich denke die Kampagne funktioniert in diesem speziellen Fall, und sei es auch nur deshalb weil es  der bisher vielleicht mutigste Schritt in die Richtung: &#8220;Die Marke ist das, für das sie der Kunden hält&#8221; ist.</p>
<p>Ein Patentrezept ist die Vorgehensweise &#8220;Wir reden das alte Produkt schlecht, um das Neue anzupreisen&#8221; sicher nicht.</p>
<p>Ein Stück von der &#8220;neuen&#8221; Domino gefällig?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/social-media-grenzganger-der-pizzabacker-domino/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie sich kein X vor ein U vormachen lassen &#8230;</title>
		<link>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/wie-sich-kein-x-vor-ein-u-vormachen-lassen</link>
		<comments>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/wie-sich-kein-x-vor-ein-u-vormachen-lassen#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 11:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Schnepf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunftskommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lingner.com/?p=641</guid>
		<description><![CDATA[Pünktlich zum Jahreswechsel: Kennen Sie schon den sozio-telekinetischen Blogosphären-Contest? Nein? Er funktioniert im Grunde ganz einfach: Wem es gelingt, einen kommunikations-affinen Text zu schreiben, der völlig ohne das hässlich-inflationäre K.-Wort auskommt, der hat gewonnen! Allerdings: ein Quäntchen Kreativität ist dabei schon gefragt; ein ganz klein wenig kognitive Kompetenz muss schon vorhanden sein, will der Probant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zum Jahreswechsel: Kennen Sie schon den sozio-telekinetischen Blogosphären-Contest? Nein? Er funktioniert im Grunde ganz einfach: Wem es gelingt, einen kommunikations-affinen Text zu schreiben, <span id="more-641"></span>der völlig ohne das hässlich-inflationäre K.-Wort auskommt, der hat gewonnen! Allerdings: ein Quäntchen Kreativität ist dabei schon gefragt; ein ganz klein wenig kognitive Kompetenz muss schon vorhanden sein, will der Probant als Sieger aus dem Rennen hervorgehen.</p>
<p>Dabei ist die Methode, im Zieleinlauf die Lorbeeren davon zu tragen, ebenso simpel wie anspruchsvoll und basiert zunächst auf dem individuellen Vermögen, einen Begriff so lange zu wiederholen, bis er sich schließlich sinnentleert und völlig absurd erscheinend in seine Elementarteilchen zu zerlegen beginnt. Versuchen Sie‘s! Setzen Sie das Skalpell an!</p>
<p>Und das geht so: Zunächst (und um im Bild zu bleiben) streifen Sie sich Handschuhe über.  Vorzugsweise solche aus Latex. Die werden Sie schützen. Gegen Anfeindungen aller Art, denn die Arbeit wird alles andere als ungefährlich sein. Und: Diese Handschuhe werden Sie schützen gegen den eisigen Wind, den das schreckliche K.-Wort immer wieder versucht sein wird, Ihnen entgegen zu wehen. Solchermaßen „präserviert“, setzen Sie an: das Seziermesser nämlich. Beherzt gehen Sie ans Werk; trennen das einleitende C vom angehängten R, legen beides behutsam zur Seite und werfen das &#8211; den eigentlich infektiös- entzündlichen Prozess bezeichnende &#8211; Suffix „isis“ betont achtlos in den Eimer. Sie beschränken sich also strikt aufs Wesentliche: auf die Vivisektion der beiden kleinsten Informationsträger „C + R“. Jetzt allmählich beginnen Sie, Herr des Verfahrens zu werden. Jetzt werden Sie Regisseur und bleiben nicht länger nur teilnehmender Beobachter eines vermeintlich destruktiven Prozesses.</p>
<p>Doch in diesem Stadium beginnt erst eigentlich ihre erkenntnispraktische Arbeit: Solchermaßen von jeglichem dogmatischen Ballast befreit, liegen „C“ &amp; „R“ jetzt also peinlichst-säuberlich präpariert, isoliert und scharf fokussiert auf dem Objektträger Ihrer persönlichen, von konstruktivem Forscherdrang angetriebenen Optik.</p>
<p>Soweit, so gut. Die Vorarbeiten sind damit abgeschlossen.</p>
<p>Nun gilt Ihr Blick dem Universum zweier elektronenmikroskopisch kleiner Quanten, denen allein die Konvention der herrschenden Lehre einst den energetischen Status von C und R verliehen hat. Jetzt erst sind Sie in der Lage, sie von den Fesseln jeder determinologischen Hypothese zu befreien; nun sind Sie in der Lage, den Akt der Neu-Schöpfung selbst zu vollbringen, weil Sie gesehen haben, wie der einstige Sinngehalt Ihrer Präparate &#8211; gleichsam unter Ihren Händen &#8211; gegen Null tendiert und der ihrer Materie unterstellte Bedeutungsinhalt sich quasi in Schall &amp; Rauch aufzulösen begonnen hat.</p>
<p>„Das garstige K.-Wort: ein Hirngespinst! Ein schieres Konstrukt interessierter Kreise! Ein mentales Vakuum!“, werden sie zu Recht zu jubeln beginnen und C+R als leere Gefäße zu verstehen lernen, die Sie, ganz Herr des Verfahrens, nun neu mit Inhalten füllen. Mit Ihren Inhalten und mit Ihrer Tendenz. Selbstbewusst sich Ihrer eigenen schöpferischen Kräfte besinnend.</p>
<p>C, R samt ihrem hoch-infektiösem Wurmfortsatz -isis sind nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr als eine Schimäre, die Sie ihrer destruktiv-programmierten Hülle entlarvt und geöffnet haben für neue Inhalte, deren Konsistenz von nun an allein Sie bestimmen werden.</p>
<p>C+R+ -isis mit ihrem alten Formgehalt ist nicht mehr. Die kritische Masse ist vom Tisch. So (und nur so) kommt das Destruktive aus der Welt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/wie-sich-kein-x-vor-ein-u-vormachen-lassen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir basteln uns einen Social-Media-Aufreger</title>
		<link>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/kommunikative-fehlgriffe-im-social-web</link>
		<comments>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/kommunikative-fehlgriffe-im-social-web#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 11:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Laurin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftskommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lingner.com/?p=639</guid>
		<description><![CDATA[„Man kann nicht nicht kommunizieren", besagt eines der 5 Axiome der Kommunikationstheorie von Paul Watzlawick. Diese Grundregel ist hoffentlich bekannt. Was mir immer wieder auffällt ist, wie viele (große) Unternehmen die grundlegenden Kommunikationsregeln ignorieren, oder noch schlimmer, nicht kennen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Man kann nicht nicht kommunizieren&#8221;, besagt eines der 5 Axiome der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Watzlawick">Kommunikationstheorie von Paul Watzlawick</a>. Diese Grundregel ist hoffentlich bekannt. Was mir immer wieder auffällt ist, wie viele (große) Unternehmen  die grundlegenden Kommunikationsregeln ignorieren<span id="more-639"></span>, oder noch schlimmer, nicht kennen. Ich möchte in diesem Artikel aufzeigen, wie Unternehmen im Bereich Social Media fehlerhaft kommunizierten. Und dies zum Teil taten ohne zu wissen, dass sie im jenem  Augenblick negative PR produzierten. Im Jahr 2009 gab es in Deutschland die ersten wirklich großen <a href="http://www.brouhaha.de/">Social Media Aufreger</a>. Natürlich auch international, aber wenn wir doch können, bleiben wir in unserer Heimat. Was meine ich aber mit Social-Media-Aufreger?  Basteln wir uns doch einmal einen nach selbstdefiniertem Schema-F:</p>
<p>1.<br />
Eine mehr, oder aber meist weniger bekannte Person kritisiert ein Unternehmen im Internet.</p>
<p>2.<br />
Das Unternehmen fühlt sich angegriffen und mahnt den „Schuldigen&#8221; mit unverhältnismäßig hohen Anwaltsgebühren ab. Persönlicher Kontakt wird nicht gesucht.</p>
<p>3.<br />
Die Geschichte der „ungerechten Abmahnung&#8221; des kleinen Mannes wird im Internet publik. Denn irgendjemand der darüber schreibt, und das Thema für relevant hält, findet sich immer.</p>
<p>4.<br />
User im Social Web empören sich über die Reaktion des Unternehmens und verbreiten die Neuigkeiten sehr schnell über ihre sozialen Netzwerke.</p>
<p>5.<br />
Öffentliches Interesse steigt weiter an und das Thema schwappt je nach Relevanz in die klassischen Medien über.</p>
<p>6.<br />
Unternehmen merkt früher oder später, dass der Druck von außen immer größer wird. &#8220;Haben wir vielleicht doch einen Fehler gemacht und überreagiert?&#8221;</p>
<p>7.<br />
Unternehmen knickt ein, kann dem öffentlichen Druck nicht mehr standhalten und zieht die Abmahnungen/ Kosten zurück.</p>
<p>Soweit eine sehr grobe Zusammenfassung in der Theorie. In folgender Slideshare-Präsentation habe ich die beiden großen deutschen Social-Media-Aufreger mit Jako und Jack Wolfskin ausführlich für sie zusammengefasst. Diese beiden laufen in etwa nach obigem Schema ab.</p>
<div id="__ss_2765362" style="width: 425px; text-align: left;"><a style="font: 14px Helvetica,Arial,Sans-serif; display: block; margin: 12px 0 3px 0; text-decoration: underline;" title="Social Web: Kein Entkommen" href="http://www.slideshare.net/LingnerConsulting/social-web-kein-entkommen">Social Web: Kein Entkommen</a><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="461" height="386" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=llwolfskinjakoslideshare-091222091032-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=social-web-kein-entkommen" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="461" height="386" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=llwolfskinjakoslideshare-091222091032-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=social-web-kein-entkommen" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration: underline;" href="http://www.slideshare.net/">documents</a> from <a style="text-decoration: underline;" href="http://www.slideshare.net/LingnerConsulting">LingnerConsulting</a>.</div>
</div>
<p>Sie sehen, egal wie man (in der Öffentlichkeit) auftritt, ob aktiv oder passiv, man kommuniziert. Und obwohl es in diesen beiden Fällen anfänglich kein aktives Kommunikationsziel gab, war das Resultat negative PR. Der darauffolgende Imageschaden war jeweils immens. In welcher Position man auch steht, ob als Geschäftsführer oder Angestellter, ich möchte Folgendes mit auf den Weg geben. Wenn sie im Social Web kommunizieren, egal ob sie aktiv tätig sind oder nicht, treffen sie den richtigen Ton. Machen sie nicht dieselben Fehler wie Jako und Jack Wolfskin.</p>
<p>Mein Kollege Tobias Hurrle hat vor kurzem den Blogpost <a href="http://blog.lingner.com/?p=628">„Ihre Marke und das Social Web&#8221;</a> verfasst. Ich nenne es ein kleines Starterkit für Social Media Beginner. Sind sie noch nicht im Social Web tätig, nehmen sie es sich dringend zu Herzen. Sind sie bereits aktiv, dann bitte auch.</p>
<p>Ich möchte nun mit folgenden Worten abschließen: „Seien sie Mensch, ihr Gegenüber ist es auch. Sprechen sie persönlich. Verstellen sie sich nicht. Hören sie zu.&#8221;</p>
<p>Bildquelle:  Pixelio.de &#8211; Heimwerken/ RainerSturm</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/kommunikative-fehlgriffe-im-social-web/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Digitalisierung 2010: Mögliche Geschäftsmodelle für die Kreativbranche</title>
		<link>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/digitalisierung-2010-mogliche-geschaftsmodelle-fur-die-kreativbranche</link>
		<comments>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/digitalisierung-2010-mogliche-geschaftsmodelle-fur-die-kreativbranche#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 16:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeannine Urban</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftskommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lingner.com/?p=635</guid>
		<description><![CDATA[Über den digitalen Wandel der Kreativwirtschaft debattieren auf dem #CWF09 Matthias Ulmer (Eugen Ulmer Verlag), Harald Baur (MAXmedien GmbH/good!movies) und der legendäre Prof. Tim Renner (Motor Entertainment). Dr. Carsten Ulbricht (DIEM &#38; PARTNER) befragt die drei Vertreter der Verlags-, Film- und Musikbranche, wie sie den aktuellen Medienwandel in Zukunft meistern werden.
Es geht um die Frage, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über den digitalen Wandel der Kreativwirtschaft debattieren auf dem <a title="Creativity Worldforum 2009" href="http://www.cwf2009.de/" target="_blank">#CWF09</a> <strong>Matthias Ulmer</strong> (<a href="http://www.ulmer.de/" target="_blank">Eugen Ulmer Verlag</a>), <strong>Harald Baur </strong>(MAXmedien GmbH/<a href="http://www.goodmovies.de/" target="_blank">good!movies</a>) und der legendäre <strong>Prof. Tim Renner</strong> (<a href="http://www.motor.de" target="_blank">Motor Entertainment</a>). <strong>Dr. Carsten Ulbricht</strong> (<a href="http://www.diempartner.com/diemPartner/" target="_blank">DIEM &amp; PARTNER</a>) befragt die drei Vertreter der Verlags-, Film- und Musikbranche, wie sie den aktuellen Medienwandel in Zukunft meistern werden.<span id="more-635"></span></p>
<p>Es geht um die Frage, <strong>wie auch 2010 mit kreativer Arbeit Geld verdient werden kann</strong>. Da digitale Vertriebskanäle omnipräsent und nutzergenerierte Inhalte kollektiv verfügbar sind und es noch keine Regelung zum Schutz des geistigen Eigentums im Netz gibt. Folgende Charakteristika beschreiben die digitale und mobile Mediennutzung: permanentes Daten-Sharing, Suchmaschinen als Gatekeeper, sozial, frei, konnektiv und kommunikativ. Die zunehmende Explosion der Medieninhalte verschärft den Konflikt zwischen – ganz plakativ ausgedrückt – Urheberrecht und Anarchie. Fazit:<a title="Ergebnis der Twittersuche: Raum + Internet" href="http://twitter.com/#search?q=Internet%20Raum" target="_blank"> Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.</a></p>
<p>Das digitale Zeitalter wird demnach vom <strong>„sharing“ </strong>und den dazu passenden kollaborativen Werkzeugen bestimmt und geprägt. Wobei immer neue technologische Entwicklungen immer neue Opportunitäten schaffen, so Ulbricht. Schon jetzt nimmt das Gefühl des permanenten <strong>„zu spät sein“</strong> überhand. Die derzeitige Überforderung mit der digitalen Welt beschreibt auch Frank Schirrmacher in seinem neuen Buch <a title="Rezension" href="http://www.perlentaucher.de/buch/33204.html" target="_blank">Payback </a>anschaulich. Worauf <a title="Lobo on Twitter" href="http://twitter.com/saschalobo" target="_blank">Sascha Lobo</a> eine sehr<a title="SpON" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,665806,00.html" target="_blank"> lesenswerte Antwort </a>gibt.</p>
<p>Tim Renner betont, dass sich die Geschichte gerade wiederholt, das Radio hätte 1928 auch eine Krise erlitten, als das Fernsehen langsam gesellschaftlich relevant wurde und sich die medialen Gewohnheiten der Wahrnehmung schlagartig veränderten. <strong>Ein neues Medium gebärt einen neuen Konsumenten</strong>. Gleiches passiert derzeit mit den Hörgewohnheiten von Musik auf digitalen Plattformen oder mobilen Endgeräten. Der Konsument hört <strong>nicht mehr linear, sondern selektiv</strong>. Er muss sich kein Album – das Baby der Musikindustrie in Hochzeiten der CD – mehr schön hören, sondern kann seine Playlist voll mit Lieblingsmusik packen.<br />
Erst als das Dateiformat MP3 2001 auf das <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_iPod" target="_blank">sexy Endgerät „ipod“</a> trifft, beginnt sich die Bedeutung des Trägermediums CD langsam aufzulösen. Und die Musikindustrie bekommt ein Problem. Dieses Problem eines praktikablen Endgeräts stellt sich der Verlagsindustrie momentan noch nicht – <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amazon_Kindle" target="_blank">der Kindle</a> ist für das Medium Schrift noch nicht handy genug.</p>
<p>Ein weiteres Problem der <strong>Kreativbranche</strong> ist, dass das illegale Angebot und die illegalen Möglichkeiten der Distribution besser und schneller sind, als die legalen Angebote. Hier müssen sich die einzelnen Branchen verbessern. Das <strong>Rat Race</strong> kann nur gewonnen werden, wenn man Inhalte, die von Konsumenten gewünscht werden, auch anbietet.<br />
Darüber hinaus müssen<strong> neue Geschäftsmodelle</strong> im Netz absolut serviceorientiert sein, d.h. einfach zu verstehen und zu benutzen. Und beides zusammen zu einem fairen Preis. <strong>Dem Nutzer muss der Nutzen der Inhalte so einfach wie möglich gemacht werden</strong>. Letztlich wird es zukünftig der beste Service sein, für den der Nutzer auch bereit ist zu bezahlen. Die Kreativindustrie muss eine Dienstleistungshaltung einnehmen, wenn sie marktfähig bleiben will. Das versäumte die Musikindustrie, die den Nutzer im Zuge der neuen digitalen Möglichkeiten im Netz kriminalisierte und sich dadurch Sympathiepunkte verspielte.</p>
<p>Auf die Frage, ob das <strong>Urheberrecht</strong> abgeschafft werden soll? Antwortet Matthias Ulmer mit einem konsequenten „natürlich nicht“, auch wenn sich die Diskussion heute und in der nächsten Zeit, um den Umgang mit freien Inhalten drehen wird. Auch sieht er von einer Flexibilisierung des Urheberrechts oder einer Ausweitung des Urheberrechtes in Richtung eines Leistungsschutzrechtes oder eines Datenbankschutzes ab. <strong>Die gegenwärtigen Gesetze reichen für den Schutz des geistigen Eigentums vollkommen aus</strong>. Schwarzkopien und Raubdruck seien so alt wie der Buchdruck bzw. die Verlagswirtschaft selbst und nicht das Problem. Das Buch wird bleiben, so wie das Radio geblieben ist. Nur die Buchhandlungen, die wird es vielleicht längerfristig nicht mehr geben, prognostiziert Ulmer.</p>
<p>Beim Kampf um den Schutz geistigen Eigentums wird auch der Ruf nach einer <a title="pro und contra" href="http://netzwertig.com/2009/06/29/kulturflatrate-pro-und-contra/" target="_blank">Kulturflatrate </a>immer lauter -<br />
im Falle einer Kulturflatrate besteht der Konsens, dass das reale Marktverhalten nicht außer Kraft gesetzt werden darf. Die Einnahmen einer Kulturflatrate müssten gerecht und im Sinne der Marktwirtschaft verteilt werden. <strong>Sobald das Marktverhalten wankt, liegt die Kreativität flach und es herrscht künstlerischer Stillstand</strong>.</p>
<p>Ebenso zieht die Runde <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Micropayment" target="_blank">Micropayment</a>-Modelle in Betracht, die der Spontanität und Schnelligkeit der Nutzer gerecht werden und sehr wenig kosten. Ebenso einig ist man sich darüber, dass der <strong>physische Kauf</strong> nicht verschwinden wird – das Phänomen Kauf-CD, Kauf-DVD bleibt auch weiterhin bestehen.</p>
<p>Die große Chance der Branchen Verlag, Film und Musik liegt in der<strong> „convenience“</strong>, in der bestmöglichsten Aufbereitung ihrer Inhalte, um sie dem Nutzer in adäquater Form zur Verfügung zu stellen. Denn die Auswahl wertvoller und relevanter Inhalte wird immer wichtiger, da durch die Demokratisierung der Digitalisierung jeder alles kann. Jeder schreibt. Jeder musiziert. Jeder filmt. Allerdings wollen nicht alle gelesen, gehört oder gesehen werden. Hier braucht es ein wirkungvolles System der Selektion und Beratung. Die <strong>Aufbereitung der Inhalte für eine interessierte Nutzergemeinschaft wird das A und O für 2010</strong> und die Zukunft. Durch die Digitalisierung wurde der Vertrieb entmachtet und der Lektor gekrönt. Der Nutzer soll Informationen so bekommen, wie er sie auch wünscht. Auf den Punkt, kurz und präzise.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lingner.com/zukunftskommunikation/digitalisierung-2010-mogliche-geschaftsmodelle-fur-die-kreativbranche/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
