Wir twittern! Endlich…
Unsere Tweets feiern die digitale Revolution des World Wide Webs und zelebrieren die unendlichen Möglichkeiten des Netzes. Wir berichten über Nützliches. Unnützliches. Andere. Und uns. Hereinspaziert!
Twitter @Zukunftszeichen
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Wir twittern! Endlich… Unsere Tweets feiern die digitale Revolution des World Wide Webs und zelebrieren die unendlichen Möglichkeiten des Netzes. Wir berichten über Nützliches. Unnützliches. Andere. Und uns. Hereinspaziert! Twitter @Zukunftszeichen Keine Kommentare »
Wie sieht unsere Vorstellung vom Internet aus, wenn wir die Augen geschlossen halten? Auf seinem Blog forderte Kevin Kelly zum Malwettbewerb auf und erhielt beachtliche Werke, die nun alle auf Flickr ausgestellt sind. Laut F.A.Z. “zwitschern” derzeit weltweit rund 25 Millionen Weiblein und Männlein. Davon 70.000 in Deutschland. WOW! Sascha Lobo - punkiges Internet-Urgestein - gehört mit seinen ca. 10.000 “Jüngern” zum erfolgreichsten Twitterer in unseren Gefilden und versorgt seine Follower wöchentlich mit einem beachtlichen Medienecho. Dank Twitter hat sich Lobo eine “Riesenmaschine” als Sprachrohr zu Eigen gemacht. So bleibt er im ganzen Land plötzlich im Gespräch und sorgt mit seinen Tweets für Entertainment. In Amerika wird die Macht der Worte mittels Twitter längst von Unternehmen als Kommunikationskanal genutzt - entweder für den Kundenservice oder Vertrieb. Dagegen nutzen nur 5 Prozent der Unternehmen in Deutschland diese Form der Zukunftskommunikation. Ohne Zweifel fordert Twitter das Kommunikationsmonopol der Pressestellen in den einzelnen Unternehmen heraus, wenn schlagartig jeder Mitarbeiter jederzeit 140 Zeichen lange Botschaften an zig Kunden schicken kann. Schließlich bleibt ein gesendeter Tweet gesendet und ist für jeden lesbar. Hier müssen die Unternehmen aufmerksam bleiben, in einen offenen Dialog mit ihren Mitarbeitern treten und sich der neuen, kommunikativen Herausforderung stellen. Dennoch - davon bin ich überzeugt - wird der Mikroblogging-Dienst unsere Kommunikationswelt entscheidend verändern. Das bewies letzten Herbst bereits die erfolgreiche Wahl Barack Obamas. Bleiben wir gespannt, was kommen wird… >> Wer mit der Welt interagiert, hat die Chance, dass die Welt auf ihn reagiert. […] Der emanzipierte Konsument kann als Teilnehmer die Welt verändern. << Das ZKM Medienmuseum in Karlsruhe huldigt die partizipatorische Revolution durch das Web 2.0 mit der Ausstellung “YOU_ser 2.0: Celebration of the Consumer”. Die “exhibition in progress” ist eine Fortführung der Ausstellung “YOU_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten” von Oktober 2007. Die Werke der Ausstellung verstehen die Web 2.0 Revolution als die vorläufige Vollendung einiger Tendenzen der technologischen Revolution, die in der Aufklärung ihren Ursprung nahm und in der industriellen Revolution der Maschinen erstmals umfassend realisiert wurde. Die Kommunikation bewegt sich im Web 2.0 körperlos, was zu einer Explosion der Zeichenkommunikation und Information führt. Information und Wissen werden durch ihre mobile Zugänglichkeit demokratisiert. Kurz: “Die Technologie verwandelt Wissenschaft und Kultur tendenziell von einem Medium der Eliten zu einem Medium der Massen” (Peter Weibel) In YOU_ser wird deutlich, dass das Web 2.0 gemeinsam mit seinen Suchmaschinen die Universalbibliotheken langsam ersetzen, indem immer mehr Menschen Zugang zum Wissen bekommen. So leistet das Web 2.0 einen Beitrag zur Evolution des Menschen und ist laut YOU_ser eine “Anthropotechnik”, also eine Technik zur Menschwerdung des Menschen. Denn erst durch das Web 2.0 wird eine Plattform geschaffen, die die Kreativität der Massen möglich macht. YOU_ser widmet sich ganz dem Besucher der Ausstellung und stellt ihn als Nutzer, als emanzipierten Konsumenten, ins Zentrum. Der Besucher (YOU) wird zum Inhalt der Ausstellung, zum Inhalt der Welt und somit zum Inhalt des YOUniversums. Da wir doch alle gerne im Mittelpunkt stehen ist ein Besuch der Ausstellung eigentlich ein Muss für ein regnerisches Sommerwochenende, oder? Die Ausstellung geht bis Ende August 2009. Was hat unser Konzept Die Zukunftskommunikation hat sich bereits qualifiziert! Mehr zur Auszeichnung der Initiative Mittelstand gibts hier Als ich gestern auf der Couch lag und mir die Demonstration des FC Barcelona ansah, machte mich ein Freund auf den Dienst Readability aufmerksam. Anfangs wenig begeistert, weil das Spiel so spannend war, bin ich nun doch sehr angetan. Das Ganze funktioniert denkbar einfach und ist auch noch nützlich. Man besucht die Seite http://lab.arc90.com/experiments/readability und fügt die Seite seinen Favoriten zu, am besten in der Toolbar des Browsers. Vorher kann man allerdings noch einstellen, wie der Text dargestellt werden soll. Dann flux zu spiegel. de (oder wohin auch immer) gesurft und und nen Artikel ausgesucht, den man gerne lesen möchte. Ohne Werbung, Banner und nicht in Schriftgröße 10. Einfach auf das eben gesezte Bookmark klicken ubd oh Wunder der Text wird lesefreundlich auf dem Bildschirm dargestellt - eben readability und so. Also, da ich oft am Schirm lesen muss und mich der Vieldruckerei verwehre, werde ich diesen Dienst nun sicherlich öfters nutzen. Tja das liebe Web 2.0. Immer wieder neu, immer wieder anders … diesmal “the love bomb / wave” Communitys wie Facebook oder WKW verzeichnen weiterhin gute Zuwachsraten. Vor allem die mittlere Altersgruppe (25-40 Jahre) scheint sich diesen Plattformen nun zu öffnen und für sich zu entdecken. Aber auch Hollywood tummelt sich im Web 2.0. Neben diesen Plattformen steigen vor allem beim Microblogging-Dienst Twitter die Zuwachszahlen ungemein. Ein sehr aktiver Twitterist (nett man so jemanden der twittert? Microblogger wollte ich nicht schreiben.) ist Ashton Kutscher (aplusk). Dieser gibt nette und interessante Einblicke in sein Leben. Ashton Kutcher twittert tweets bei Twitter! Höhepunkt seiner Twitter-Aktivitäten war nicht das Bild seiner Frau Demi Moore (mrskutcher), sondern eine Aktion um 15:45 MEZ - 25.03.2009, also vor gut 45 Minuten. In der Aktion “Love Bomb oder Love Wave” annimierte er seine 511.920 Followers, seine Frau mit einem netten Gruß in den Tag zu begleiten, um ihr zu zeigen wie lieb er sie hat - wie nett! Das Ergebnis: ca. 3600 tweets in einem Zeitraum von 7 Minuten, nicht schlecht. Vielleicht hatte er auch wegen dem schon angesprochenen Bild etwas gut zu machen - ich weiß es nicht! Immerhin der Server von Twitter hielt stand und ging nicht in die Knie. Ach wer sich gerne einen Überblick über die aktuellen Promi-Tweets verschaffen will, Was will ich damit sagen? Keine Ahnung. Zum Hintergrund: Ashton ist derzeit in Monoaco und hat deshalb Sehnsucht nach seiner Frau. Verständlich! Woher weiß ich das? Aus seinen Tweets natürlich und zudem aus seinem Profil bei qik. Hier streamt er fleißig seine Videos direkt vom Telefon ins Netz. Mit welchem Telefon? Ja mit dem iPhone natürlich … Videos mit dem iPhone??? Ja es muss halt gejailbreakt sein! Geek, sag ich doch! Zudem weiß ich was Demi Moore heute noch den ganzen Vormmitag macht - sie liest ihre tweets und diese Info ist auch schon mal was wert. Die ceBIT09 eine Reise wert ? Webciety Die Webciety ist der Versuch der Messeorganisatoren in Zusammenarbeit mit “Web Frontfrisur” Sascha Lobo, die bis Dato eher offline orientierte ceBIT mit der online Welt zu verbinden. Und tatsächlich, die Halle 06 hob sich nicht nur im Kleidungstil nach vom Rest der Messe ab. Auch das Standkonzept der Webciety gefiel mir gut: Noch haben natürlich die ganz großen Namen gefehlt: Google, Yahoo etc. suchte man auf der Webciety vergeblich. Dafür gabs dank verhältnismäßig geringer Standmiete um 10.000 € einige interessante innovative Ideen zu besichtigen.
Highlight war ganz klar der Veranstaltungsbereich der interessante und abwechslungsreiche Panels bot- Die Bandbreite am Donnerstag reichte vom Enterprise 2.0 Panel bis hin zum unterhaltsamen “Pecha kucha” . Ansonsten war die Twitterwall eine schöne Sache die dem Internet und damit Menschen da “draußen” eine Bühne bot. Videos zu den jeweiligen Veranstaltungen finden sich hier. Den Webciety Blog finden Sie unter 01blog.de. Culture 2.0 Das Ringen und Formulieren um grundsätzliche Definitionen für unsere “Zukunftskommunikation” ist ein fortlaufender Prozess. Die aus dem Zeitgeschehen entstehenden Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden speisen und bestimmen diesen Prozess. Wir stellen wir uns der augenblicklichen” Krise” und versuchen permanent Antworten zu geben, welche Chancen “Zukunftskommunikation” in sich birgt. Unser freier Mitarbeiter, Herr Albrecht Schnepf, sieht die grundsätzliche Chance in einer Veränderung der Kultur: Krise - nicht nur Krise der Wirtschaft; Krise ist eine Krise des Systems und somit der Kultur. Auch der Wirtschaftskultur. Oder des soziokulturellen Systems. Kultureller Wandel vollzieht sich über Kommunikation. Verhaltensänderung kann nur kommunikativ erreicht werden. Die Bereitschaft zur Verhaltensänderung setzt Bewusstseinsänderung voraus. Anders ausgedrückt: Kultureller Wandel ist weder Resultat von Taktik oder Strategie, sondern Ergebnis von Überzeugungsarbeit. Wenn die Krise tatsächlich eine Chance beinhaltet, dann liegt diese Chance in der überzeugten Veränderung der Kultur. Rezepte wie “Mehr Markt” oder “Mehr Lenkung ( Interventionismus )” haben versagt. Die Chance liegt in einem “Dritten”. Dieses “Dritte” heißt: Neue Kultur. Personell. Interpersonell. Regional. Global. > Ganzheitlich. Es wird nicht ausreichen, an Stellschräubchen zu drehen und Parameter zu ändern: Gefordert ist eine ganzheitliche Einstellung- (Bewusstseins) änderung. Generationenvielfalt im Unternehmen Im Blog 64-7 berichtete ich von einer Lehr- und Lernstunde für uns, in einem exzellenten Unternehmen. Eine interessante und entscheidende Erkenntnis dieses Unternehmens ergab eine Strukturanalyse ihrer Mitarbeiter bezogen auf ihr Kommunikationsverhalten. Man unterscheidet hier vier Kommunikations-Generationen. Entscheidend für die Implementierung der Web 2.0 Innovation ist hier die Community- Generation. Auf diese Generation konzentriert man sich. Die Generation, die im privaten Bereich diese Technologie verinnerlicht hat und lebt. Folgerichtig kann sie diese Kommunikationsform ohne große Schulung auf den Beruf übertragen und firmenspezifisch Lösungen erarbeiten. Diese Generation sucht geradezu berufliche Herausforderungen mit hierarchiefreier Technologie. Sehr schnell wird durch Kreativität die Wirtschaftlichkeit dieser Technologie unter Beweis gestellt. Durch diese Erfolge avancieren sie zu Vorreitern und setzen die Standarts. Je nach Betrachtung entsteht so ein Anpassungsdruck oder Sog für die anderen Generationen. Wer nicht kann oder will ist langfristig Verlierer. Bremsende Hierarchiestufen werden bloßgestellt, weil sie nicht mehr benötigt werden. Das ganze nennt man dann Transformation einer Unternehmenskommunikation. Dieser Prozess ist unsere augenblickliche, nachweisbare Antwort auf die Krise Helfen sie uns, ihn noch transparenter und verständlicher zu formulieren. K.L. |